Um defekte Links in Ihrem Shopify-Shop zu vermeiden, müssen Sie Ihre URLs aktiv verwalten. Zu den bewährten Methoden gehören die Verwendung permanenter 301-Weiterleitungen vor dem Löschen von Seiten, die regelmäßige Überprüfung Ihrer Website auf Fehler und die Einhaltung einheitlicher URL-Strukturen.
Vorbeugen ist effizienter als die Behebung defekter Links im Nachhinein. Die Doc 404- App optimiert diesen Prozess durch Echtzeit-Benachrichtigungen bei neuen 404-Fehlern, sodass Sie Probleme beheben können, bevor sie den Datenverkehr erheblich beeinträchtigen.
Proaktive Strategien zur Vermeidung von 404-Fehlern
Erstellen Sie eine 301-Weiterleitung, bevor Sie eine Seite löschen. Wenn Sie ein Produkt, eine Kollektion oder eine Seite entfernen, sollten Sie umgehend eine permanente 301-Weiterleitung einrichten. Dadurch wird jeder, der auf den alten Link klickt, auf eine relevante, aktive Seite weitergeleitet, anstatt eine Fehlermeldung „Seite nicht gefunden“ zu erhalten.
Es empfiehlt sich, gelöschte Produktseiten auf ähnliche Produkte oder die entsprechende Kollektion umzuleiten. Falls kein passender Ersatz vorhanden ist, kann alternativ auf die Startseite oder eine Kontaktseite umgeleitet werden. Gehen Sie in Ihrem Shopify-Adminbereich zu „Onlineshop“, dann zu „Navigation“ und klicken Sie auf „URL-Weiterleitungen anzeigen“, um die Weiterleitung manuell zu erstellen.
Ändern Sie bestehende URLs nach Möglichkeit nicht. Sobald eine URL festgelegt ist, sollten Sie sie unverändert lassen. Eine URL-Änderung ohne Weiterleitung führt sofort dazu, dass alle internen und externen Links, die auf diese URL verweisen, ungültig werden. Falls Sie eine URL ändern müssen, richten Sie immer eine 301-Weiterleitung von der alten zur neuen URL ein.
Verwenden Sie in Ihrem gesamten Shop eine klare und einheitliche URL-Struktur. Unübersichtliche oder verwirrende URLs erhöhen das Risiko defekter Links durch Tippfehler. Gestalten Sie Ihre URLs sauber und aussagekräftig, um Fehler zu reduzieren und die Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu verbessern. Verwenden Sie beispielsweise /collections/summer-sale anstelle von /collections/123456.
Regelmäßige Überwachung und Wartung
Richten Sie Team-Workflows ein, die die Planung von Weiterleitungen als Teil von Katalogaktualisierungen vorsehen. Bevor ein Produkt gelöscht wird, sollte geprüft werden, ob eine Weiterleitung erforderlich ist, und gegebenenfalls eine erstellt werden. Dadurch wird verhindert, dass defekte Links überhaupt erst entstehen.
Implementieren Sie Überwachungssysteme mit Doc 404, um bei neuen 404-Fehlern benachrichtigt zu werden. Trotz vorbeugender Maßnahmen können vereinzelt defekte Links auftreten. Durch frühzeitige Erkennung lassen sich schnelle Korrekturen vornehmen, bevor es zu erheblichen Traffic-Einbußen oder SEO-Schaden kommt.
Überprüfen Sie regelmäßig die internen Links. Kontrollieren Sie Navigationsmenüs, Fußzeilenlinks und Inhaltsseiten auf veraltete URLs. Aktualisieren Sie diese Links, sodass sie direkt auf die aktuellen Seiten verweisen und keine Weiterleitungen mehr verwenden. Dies verbessert die Seitenstruktur und vermeidet unnötige Weiterleitungen.
Wenn Sie Ihren Shop neu gestalten oder ein Design ändern, überprüfen Sie vor dem Launch alle internen Links. Designänderungen führen häufig zu Problemen mit benutzerdefinierten Links oder Navigationselementen. Gründliche Tests in einer Testumgebung verhindern Probleme für Ihre Kunden.
Erstellen Sie vorsichtshalber eine benutzerdefinierte 404-Seite. Trotz aller Bemühungen können vereinzelt defekte Links auftreten. Eine hilfreiche 404-Seite sollte eine Suchleiste, Links zu beliebten Produkten oder Kollektionen sowie eine freundliche, markenkonforme Nachricht enthalten. So bleiben Kunden auch bei einem Fehler zufrieden.